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Geschichte des MMA


Die antike Vorform der modernen MMA hieß Pankration, und bildete mit Faustkampf (Boxen) und Ringen die drei olympischen Kampfsportdisziplinen.
Als Erfinder des Pankration galt in der Antike Herakles oder Theseus.
Herakles habe so den Nemeischen Löwen bzw. Theseus den Minotaurus von Kreta bezwungen.
Pankration war die zuletzt eingeführte Olympische Sportart.
Der erste Kampf fand 648v.Chr. statt, ab 145v.Chr. wurde ein Wettkampf für Heranwachsende eingeführt.

Die Sportart wurde auch noch in römischer Zeit betrieben, erlangte aber nicht mehr die Popularität vergangener Zeit. 343n.Chr. verbot der römische Kaiser Theodosius die Austragung von Pankration-Kämpfen.

Die Entwicklung des modernen MMA ist eng mit einer Serie von Vale Tudo-Kampfsportveranstaltungen in Brasilien und den USA Ende des 20. Jahrhunderts verbunden.
Dort wurden Wettkämpfe ausgetragen, um "die beste" Kampfsportart und "die besten" Kämpfer zu finden.
Dabei traten Kämpfer aus den verschiedensten Kampfstilen gegeneinander an, z. B. Jiu Jitsu, Karate, Taekwondo, Brazilian Jiu-Jitsu, Luta Livre oder Muay Thai.
Bei diesen Veranstaltungen wurde ohne Schutzausrüstung und Handschuhe gekämpft.
Es gab bei diesen Kämpfen weder eine Zeitbegrenzung noch eine Punktwertung oder Gewichtsklassen.
Charakteristisch ist, dass der Kampf sich sowohl im Stehen als auch auf dem Boden abspielt.
Die modernen MMA-Kämpfe ähneln dem antiken Pankration-Kampf.